Die EU will in die Top 10 der Supercomputer

Die Europäische Union startet eine Supercomputer-Initiative. Durch eine Milliarde Euro soll der Kauf und Bau von Spitzenrechnern finanziert werden. Bis 2023 soll mindestens einer dieser Supercomputer mit den Hochleistungsrechnern in den USA, Japan und China mithalten können.

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Die Europäische Union startet eine Supercomputer-Initiative. Durch eine Milliarde Euro soll der Kauf und Bau von Spitzenrechnern finanziert werden. Bis 2023 soll mindestens einer dieser Supercomputer mit den Hochleistungsrechnern in den USA, Japan und China mithalten können.

In Sachen Rechenkraft ist die Europäische Union ziemlich hinterher. Denn die stärksten Maschinen stehen woanders. Das wären unter anderem der Sunway TaihuLight und Tianhe-2 in China, der Piz Daint in der Schweiz, Gyoukou und Oakforest-PACS in Japan und Titan und Sequoia in den USA. Erst im Oktober könnte es wieder ein EU-Mitglied in der Spitze der Liste der Top 500 Supercomputer schaffen. Nämlich wenn in München der SuperMUC-NG des Leibniz-Rechenzentrums seine Arbeit aufnimmt. Er würde mit einer Leistung von 26,7 Petaflops in den Top 5 liegen. Das ist für die Europäische Union nicht genug. Die EU-Kommission hat einen Plan zur „Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit“ ausgerufen. Rund 1 Milliarde Euro sollen zwischen 2019 und 2026 zur Finanzierung von Supercomputer-Projekten ausgegeben werden.

Der Mogon II hat an der Universität Mainz seinen Betrieb aufgenommen. Der mächtige Großrechner soll für die Klimaforschung, Physiksimulation und die Grundlagenforschung genutzt werden. Das System komm…